Leitungswasseriontophorese für Hände und Füße 

Leitungswasseriontophorese für Hände und Füße 

Bei der Leitungswasseriontophorese wird Schwachstrom eingesetzt. In der Regel werden hier Stromstärken von maximal 15 Milliampere eingesetzt. Die Spannung liegt dabei bei 20 - 40 Volt. Die Leitungswasseriontophorese ist ungefährlich für den Betroffenen. 

Anwendung: Die Behandlung kann an Händen, Füßen und unter den Achseln vorgenommen werden.

Wirkungsweise: Wie genau die Schwachstromtheraphie funktioniert, ist bislang noch nicht gründlich erforscht. 

Erfolgsrate: Die Iontophorese scheint bei 80% der Betroffenen zu wirken. Der Schweißfluss wird signifikant reduziert. 

Dauer: Zu Beginn wird die Leitungswasseriontophorese übrlicherweise 3-5 Mal die Woche für mindestens 10 Minuten angewendet. 

Leitungswasseriontophorese für die Achseln

Leitungswasseriontophorese für die Achseln

Kosten: Nachdem ein Allgemeinmediziner eine primäre Hyperhidrose diagnostiziert hat, wird eine Iontopherese als Behandlungsmethode in Aussicht gestellt. Üblicherweise führt ein Dermatologe einen Test durch, der identifiziert, ob die Iontopherese dem Betroffenen wirklich hilft. Dieser Test vollzieht sich über eine Woche. Sollte der Betroffene Erfolge verzeichnen, wird ein Leitungswasseriontophorese Gerät dem Betroffenen mit nach Hause gegeben. Die Krankkasse übernimmt alle Kosten. 


 

Quellenverzeichnis:

R. K. Achenbach: Hyperhidrosis. Verlag Birkhäuser, 2004, S. 131–132, ISBN 3-798-51475-5 eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche

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AuthorAndrej U.